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Puerto Rico 2012 von LUISA & SEBASTIAN

 

Von früh bis spät Turnhalle

Heute ist der erste Tag, an dem alle Nationen anwesend sind. Das haben wir schon beim Frühstück gemerkt. Die Teilnehmer des „Sportsacrobatics Meetings” bekamen einen eigenen Raum. Nichts mehr mit am Pool frühstücken, außerdem war es dort ziemlich kalt.
9:30 Uhr war Abfahrt in die Turnhalle. Jetzt war es nicht mehr nur ein gelber Schulbus sondern 3 und noch ein Van. Also ganz schön viele Leute, die zur Turnhalle wollten. Wir waren die ersten, die zum Training eingeteilt waren. Da Bautzen heute einen trainingsfreien Tag eingelegt hat, waren wir vollkommen unter uns und hatten die ganze Trainingszeit für uns alleine.


Alle Formationen waren gut drauf und es konnten alle ihre Choreographien zweimal durchturnen. Keine Stürze. Langsam gewöhnen wir uns an das Klima. Alles klappt super, hoffentlich ist das dann auch im Wettkampf so.
Nach dem Training sind wir dann erst einmal über einen wunderschönen Spielplatz (wo alles von der Sonne kochend heiß war) zum Essen gelaufen. Die anderen Nationen waren gerade fertig und machten sich nun auf in die Trainingshalle.


Nach dem Essen haben wir dann erst einmal auf der Matte Judohasche gespielt. Wir hatten super viel Spaß. Die Puertoricaner haben anfangs nur zugeschaut, aber dann haben sie auch mit gemacht. Nun kam der Choreograph und wir bekamen Salsa-Unterricht. Zuerst lernten sie uns die Basics. Dann kamen die Elemente dazu und die Choreographie wurde etwas schwieriger. Ich (Basti) war natürlich aus unserer Nation der einzige Junge und bekam Einzelunterricht. Dafür hatte ich auch die ganze Zeit eine hübsche junge puertoricanische Tanzlehrerin. Aber auch unsere Mädels hatten dann hübsche junge Puertoricaner als Tanzpartner. Den Hüftschwung müssen manche noch etwas üben, aber die Schritte haben wir alle drauf. Selbst unsere kleine Leni hatte einen Tanzpartner.


16:00 Uhr gab es dann schon das Abendessen. Wir wollten ja noch nach Fajardo um eine Kajaktour durch Bajo Beach zu machen. Die Leute, die mit uns bereits am Samstag angereist sind aus Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen hatten sich das gebucht. Wir wurden in 3 Gruppen eingeteilt. Die erste fuhr gleich nach dem Essen los. Wir mussten warten. Unsere Gruppe war mit 30 Personen die Größte und kam erst zum Schluss dran. Also spielten wir wieder Judohasche. Es gesellten sich immer mehr Kinder zu uns von Sachsen-Anhalt und Puerto Rico. Wir waren dann eine richtig große Gruppe. Die Busse sind da. Einer fährt ins Hotel, der andere nach Fajardo. Knapp eineinhalb Stunden Fahrt lagen hinter uns. Mit viel Gesang und Spaß. Als wir endlich ankamen war es bereits dunkel.
Die erste Gruppe kam gerade mit ihren Paddelbooten wieder an und wir konnten sie schon einmal aushorchen. Die zweite Gruppe machte sich auf den Weg. Die 5 Hanseln aus Meck-Pom haben wir schon zu Krostitz eingemeindet. Wir bildeten die letzte Gruppe von 30 Personen und mussten noch 2 Stunden warten, bis unsere Boote endlich da waren und wir losfahren konnten. Die Paddel reichten nicht. Also mussten manche in 3er Boote mit nur 2 Paddeln.


Wir fuhren durch einen Dschungel aus Pflanzen, Bäumen und Wurzeln. Abgesehen von unserem Lärm war dort eine völlige Ruhe, man hörte fantastisch die Vögel und Frösche zwitschern. Über uns nur Buschwerk und ab und zu konnte man den Sternenhimmel sehen.


Wir paddelten ca. 30 Minuten um zu einer riesigen Lagune zu gelangen. Dort sahen wir die Fische im Wasser leuchten. In diesem Wasser ist blaues und grünes Plankton, was das Wasser zum Leuchten bringt. Wenn du deine Hand reinhältst, leuchtet sie.


Alle haben mich (Basti) gebettelt, in dieses lumiszierende Wasser zu springen, damit sie mich leuchten sehen. Lisa hat zwar ein paar Fotos gemacht, aber leider sieht man durch den Blitz das Leuchten nicht. Puerto Rico Wir machten noch kurz eine Wasserschlacht, damit auch alle richtig nass waren und dann ging es zurück durch die Gehölze zum Hafen. Pünktlich 24:00 Uhr waren wir zurück und konnten schon mal alle Elisa ein Geburtstagsständchen singen. Nun mussten wir nur noch aus den nassen Klamotten raus und wurden wieder ins Hotel gefahren. Auf der knapp 2-stündigen Fahrt, die wir fast alle verschlafen haben, musste der Bus kurz anhalten um riesige Krabben die Straße überqueren zu lassen. Die kamen dort überall aus Erdlöchern gekrochen. Letzendlich kamen wir total müde im Hotel an. Jetzt noch dieses stinkende Salzwasser abduschen und ins Bett. Morgen ist wieder ein harter Trainingstag, der für uns alle 8:30 Uhr beginnen soll.

Luisa Augustin und Sebastian Pfeil
beide 16 Jahre