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Puerto Rico 2012 von MARTINA

 

Abreise nach Deutschland bei strahlendem Sonnenschein

Heute ist es so weit. Es geht wieder zurück nach Hause. Der Regen von gestern ist vergessen, auch wenn es heute früh schon mal geregnet hat. Wir konnten ausschlafen. Nach dem Frühstück machten sich noch alle zum Kofferpacken auf, die es nicht schon letzte Nacht getan haben. Wir anderen konnten uns in aller Ruhe am Pool oder am Strand in der Sonne aalen. Natürlich sind wir auch noch mal ins Wasser gesprungen, bevor wir 12:00 Uhr alle noch mal unter die Dusche sprangen.


Pauline, Lars und Detlef waren in dieser Zeit noch bei der Feuerwehr von Carolina. Detlef ist nämlich Feuerwehrmann. Sie überreichten dort eine sächsische Fahne, mit unseren Unterschriften darauf. Die Feuerwehrmänner haben sich über diese Geste sehr gefreut.


13:00 Uhr wurden wir dann von unseren täglichen Begleitern, den gelben Schulbussen abgeholt und ins Trainingscenter zum Essen gefahren. Nun wurde es aber Zeit, zum Flughafen zu fahren.
Dort angekommen suchten wir erst einmal unseren Flugschalter und mussten warten. Nun ging es erst einmal an das Kofferwiegen. Die schweren zuerst, damit wir noch umpacken können. Ich glaube der gute Mann am Schalter war etwas überfordert mit 53 Personen. Endlich sind alle Koffer gewogen und umgepackt. Nun ging es daran, die Bordpässe auszustellen. Alle Koffer einchecken usw. Das ganze dauerte knapp 1,5 Stunden.


Nun noch eine kurze Verabschiedung von David, Yari, Bradley und Evgeny. Marizza hat für uns alle kleine Täschchen als Puerto Rico Flagge gehäckelt. Darin befand sich ein Cent mit El Yungee. Ist das nicht niedlich? So bedankten sich unsere Puertoricanischen Freunde bei uns für unser Kommen. Nun endlich auf zum Zoll. Dort kamen wir diesmal relativ schnell durch. Dahinter befanden sich noch kleine Läden und Shops, wo wir unsere letzten Dollars in Souveniers umsetzen konnten. Manche haben ihr letztes Geld auch in Essen investiert. Alles einsteigen bitte, noch schnell die Plätze im Flieger tauschen und schon rollten wir auf die Startbahn. Total geschafft und einfach nur müde vielen wir in den Schlaf. Der Rückflug ging ganz schnell vorüber. Ehe wir uns verschlafen (versahen), waren wir schon in Frankfurt.
Auf zum Gepäck. Diesmal kamen alle Koffer im Ganzen an. Jedoch waren einige von ihnen stark beschädigt. Also auf zum Reklamationsschalter. Die freundlichen Damen erledigten für uns den Schreibkram. Nun hatten wir die Wahl, den restlichen Schreibkram per Post zu erledigen oder gleich zum Sachverständigenbüro zu gehen. Also auf an Band 11. Dort bekamen alle gleich einen neuen Koffer, die einen beschädigten hatten. Völlig problemlos, das ging ja super. Unser Busfahrer wartete schon eine ganze Weile auf uns und empfing uns gleich hinter dem Zoll. Somit mussten wir unseren Bus nicht erst suchen. Schnell noch von Meck-Pom und Bautzen verabschieden und auf ging es nach Hause.


Im Bus versuchte ich alle Eltern über unsere Ankunftszeit zu informieren, aber bei vielen ging niemand ans Telefon. Da habe ich mich schon geärgert, weil es die angegebenen Notfallnummern waren und keiner zu erreichen war. Was ich allerdings nicht wusste, dass sich unsere Eltern alle schon in Krostitz getroffen haben und für uns Heimkehrer eine riesige Überraschungsparty auf dem Beachplatz vorbereitet haben. Damit haben wir wirklich nicht gerechnet. Empfangen mit Kuchen und Melone sowie Kaffee und Getränken, konnten wir uns erst einmal mit heimischem Essen stärken.


Lange haben es die Meisten aber nicht ausgehalten. Sie wollten nur nach Hause und ins Bett.

Martina Pfeil
Ü 30