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Puerto Rico 2012 von LISA-MARIE & JULIET

 

Besichtigung der Bacardi-Fabrik und Old San Juan

Da wir auf Grund des Sportlerballes gestern Abend (heute Morgen) erst sehr spät ins Bett gefallen sind, freuten wir uns darauf, endlich einmal ausschlafen zu können. Laut unserem Veranstaltungsplan sollte uns der Bus um halb zehn vorm Hotel abholen. Groß war der Schreck, als Martina um acht einen Anruf von unseren puertoricanischen Veranstaltern bekam, und diese ihr mitteilten, dass die Busse abfahrbereit vor dem Hotel stehen. Ein kleines Missverständnis bei der Planung hatte also zur Folge, dass wir heute fast alle per Zimmertelefon geweckt wurden. Zuerst dachten wir, dass wir nun alle ohne Frühstück los müssen, aber unsere Veranstalter organisierten, dass wir erst um 09:00 Uhr abgeholt werden. Also alle noch schnell frühstücken und dann direkt zum Bus hasten. Dort stellten wir fest, dass nicht nur wir von der späteren Abfahrtszeit ausgegangen sind, sondern alle deutschen Delegationen. Nach diesem morgendlichen Schnellstart ging es nun per Bus zur Bacardi Fabrik. Unsere puertoricanischen Freunde sind bereits 08:00 Uhr losgefahren. Und warteten dort auf uns. Malin und ihre Omi blieben im Hotel, damit sie sich nach dem gestrigen Tag noch ein bisschen erholen und schonen konnte.


Nach einer halbstündigen Busfahrt erreichten wir unser erstes Ziel. Von unserem Schulbus stiegen wir in eine kleine Werksbahn um, und unsere Besichtigungstour startete. Die Führung war sehr interessant, nur komplett in englischer Sprache. Aber auch für unsere Kleinen kein Problem, Pauline und Lisa übersetzten alle wichtigen Informationen, so dass am Ende Jeder wusste, wie der Bacardi hergestellt wird und wie es überhaupt dazu kam, dass dieser hier in Puerto Rico produziert wird. Ursprünglich wurde die Bacardi-Fabrik nämlich in Cuba gegründet.


Am Ende konnten wir in einem kleinen Laden noch allerlei Souvenirs von der Firma Bacardi kaufen. Alle, die 18 Jahre und älter waren, hatten die Möglichkeit, an der Bar noch verschiedene Mixgetränke zu verkosten. Aber auch an uns Kinder wurde gedacht und auch wir erhielten zwei Getränkegutscheine, für die wir zwar keinen Bacardi, dafür aber leckere alkoholfreie Drinks bekamen.
Die Zeit bis zur Abfahrt der Busse vertrieben wir uns - wie könnte es anders sein - mit Turnen. Es machte uns viel Spaß, auch mit den Sportlern aus den anderen Delegationen verschiedene Sachen auszuprobieren. Die Busse brachten uns dann alle zusammen zu einem kleinen Hafen. Von dort setzten wir mit einer Fähre nach Old San Juan über. Dort gab es als erstes Mittagessen, an einem kleinen Brunnen auf der Straße. Gemeinsam wanderten wir dann zu einer ganz bekannten Festung, der El Morro. Diese Festung wurde vor langer Zeit zum Schutz der Bucht von San Juan angelegt.


Obwohl wir keine Lust hatten die Festung zu besichtigen (lieber wären wir shoppen gegangen), mussten wir von Martina aus das Castle besichtigen. Sie war der Meinung, dass uns etwas Kultur des Landes gut täte, damit wir später auch etwas über die Insel Puerto Rico wissen und uns nicht nur ans einkaufen erinnern. Es war ein ganz schön weiter Weg dorthin, aber es hat sich wirklich gelohnt. So dicke Mauern, welche die gesamte Festung umschließen, sieht man nicht alle Tage. Leider war die Zeit zur Besichtigung viel zu schnell um, denn wir wollten ja unbedingt noch Shoppen gehen.


Also hatten wir noch eineinhalb Stunden Zeit durch die Altstadt zu laufen und Souvenirs zu kaufen. Die vielen kleinen Gassen, die kleinen Läden und Gaststätten waren echt beeindruckend. Auch wenn die Zeit auch hier wieder wie im Fluge verging, hat doch jeder von uns etwas gefunden, was ihn an die schöne Zeit hier in Puerto Rico erinnern wird. Pünktlich trafen wir am vereinbarten Treffpunkt ein. Die Busse warteten schon, die anderen Delegationen waren auch da. Nein, nicht alle. Im Gegensatz zu heute Morgen, fehlten diesmal unsere Puertoricaner. Diesmal dachten diese, dass wir eine halbe Stunde später losfahren. So gesehen, waren wir also quitt. Im Hotel angekommen durften wir erst einmal in den Pool springen. Um 7:00 Uhr war Treffen zum Abendessen. Gemeinsam saßen wir alle im Ping Pong Bereich und aßen unser gewöhnungsbedürftiges Essen. Danach durften wir wieder baden gehen. Erst heute Abend hatten wir die Zeit und die Nerven uns die Siegerlisten genauer anzusehen. Leider mussten wir dabei feststellen, dass Malin und Marie ja durch den Unfall doppeltes Pech hatten. Sie waren in der Qualifikation so gut, (trotz des Patzers beim Einsteiger) dass sie auf dem 3. Platz waren. Dass hätten sie am Sonntag locker geschafft, sich diesen zu sichern, oder sogar noch ein oder sogar zwei Plätze nach vorn zu rutschen. Wir sind jedoch alle froh, dass es Malin schon wieder so gut geht und sie wieder mit uns im Pool baden kann.
Nun müssen wir jedoch ins Bett, da wir morgen eine große Tour durch den Regenwald machen.

Lisa-Marie Baier und Juliet Finke
12 Jahre und 10 Jahre